Schritt-für-Schritt-Anleitung · Garage
So bringst du die Garagenbodenbeschichtung auf
In 4 Schritten zu einem Garagenboden, der Reifen aushält
Auf dieser Seite findest du alle Informationen, um eine Garagenbodenbeschichtung selbst aufzubringen: von der Vorbereitung deines Bodens bis zum Trocknen. Für das beste Ergebnis empfehlen wir 2 Schichten.

Wie bringst du die Garagenbodenbeschichtung auf?
Du bringst die Garagenbodenbeschichtung in 4 Schritten auf: vorbereiten, mischen, auftragen und trocknen. Beim Vorbereiten machst du den Boden sauber, trocken, fettfrei und staubfrei und rauhst ihn an; ist der Untergrund saugend, trägst du zuerst eine Grundierung auf. Danach mischst du die beiden Komponenten und rollst die Beschichtung in zwei Schichten aus, mit ca. 200 Gramm pro m² pro Schicht. Zum Schluss lässt du den Boden trocknen: Nach ca. 12 Stunden ist er begehbar und nach 7 Tagen ist die optimale chemische Beständigkeit erreicht. Im Video unten siehst du, wie es geht.
Bevor du anfängst
Wichtige Informationen zum Beschichten
Prüfe diese Punkte, bevor du anfängst.
- Verarbeitungstemperatur: mindestens 15 °C, höchstens 30 °C (hohe Temperaturen verkürzen die Verarbeitungszeit)
- Untergrundtemperatur mindestens 10 °C und 3 °C über dem Taupunkt.
- Maximale relative Luftfeuchtigkeit (r. F.): 75 % während der Verarbeitung und Durchhärtung.
- Zement- und gipsgebundene Untergründe müssen mindestens 28 Tage alt sein. Zementgebundene Untergründe dürfen nicht mehr als 4 % Restfeuchte enthalten. Gipsgebundene Untergründe dürfen nicht mehr als 1 % Restfeuchte enthalten. Denk auch an deine eigene Sicherheit: Es ist notwendig, die für die Verarbeitung von Kunststoffen geltenden Maßnahmen zu treffen.
Direkter Haut- und Augenkontakt ist zu vermeiden, z. B. durch Handschuhe und eine Schutzbrille. Bei der Verwendung von 2-Komponenten-Produkten wird eine gute Belüftung empfohlen. Beachte die Sicherheitsdatenblätter für weitere Vorsichtsmaßnahmen, Lagerung und Entsorgung.
Benötigtes Material
Leg alles bereit, bevor du anfängst: Nach dem Mischen beträgt die Verarbeitungszeit ca. 45 Minuten.
- 2K-Beschichtung
- Optional: Grundierung und/oder Versiegelung
- Rührquirl (für die Bohrmaschine)
- Nylon-Bodenrollen + Halter
- Pinsel
- Teleskopstange (optional)
- Schleifmaterial (je nach Untergrund)
- Entfetter (falls nötig)
- Klebeband zum Abkleben der Ränder (falls nötig)
- Schutzausrüstung (Handschuhe/Schutzbrille)
- Staubsauger

Die Garagenbodenbeschichtung in 4 Schritten aufbringen
Vom nackten Garagenboden zur fertigen Beschichtung geht es in 4 Schritten: vorbereiten, mischen, auftragen und trocknen. Die meiste Arbeit steckt in der Vorbereitung: Ein Garagenboden ist oft ölig und fettig, also entfettest du ihn gründlich, rauhst ihn an und trägst bei Bedarf eine Grundierung auf. Danach mischst du die beiden Komponenten und rollst die Beschichtung innerhalb der Verarbeitungszeit von etwa 45 Minuten aus, in zwei Schichten mit etwa 200 Gramm pro m². Nach 7 Tagen Durchhärtung ist der Boden voll belastbar und das Auto darf wieder hinein. Unten liest du Schritt für Schritt, was du tust, mit dem Text aus unserer Anleitung.
Schritt 1 von 4
Vorbereiten
Eine Beschichtung haftet nur auf einem Boden, der sauber, trocken und frei von Fett und Staub ist. Beginne mit der allgemeinen Vorbereitung. Danach siehst du bei der Untergrundvorbehandlung nach, was dein Boden zusätzlich braucht.
Vorbereitung
- Lass die Materialien im Raum ausreichend akklimatisieren
- Sorge dafür, dass der Untergrund sauber, trocken und frei von Schmutz, Fett und Staub ist.
- Entfette den Untergrund bei Bedarf mit einem geeigneten Entfetter und lass ihn trocknen.
- Schleife die Oberfläche bei Bedarf mit Schleifmitteln an, für eine bessere Haftung.
- Entferne den Staub vom Boden.
- Klebe Ränder und Bereiche, die nicht beschichtet werden sollen, bei Bedarf mit Klebeband ab.
- Führe bei Bedarf (kleine) Reparaturen durch.
- Saugende Untergründe mit einer Grundierung/einem Voranstrich vorbehandeln.
Achtung! Je nach Untergrund musst du möglicherweise noch einige zusätzliche Vorbereitungen treffen. Suche deinen Untergrund in der Liste unten.
Untergrundvorbehandlung
Unten findest du Informationen zu den verschiedenen Untergründen, auf die du unsere Beschichtung auftragen kannst.
Allgemein:
- Prüfe auf Risse, Löcher, Verunreinigungen und andere Mängel, die die Haftung beeinträchtigen können.
- Entferne Staub, Schmutz, Öl, Fett, Rost, alte Farbschichten und andere Verunreinigungen von der Oberfläche und verwende bei Bedarf einen Entfetter (z. B. St. Marc oder Dasty), um den Boden zu reinigen. Spüle immer mit sauberem Leitungswasser nach.
- Fülle Risse, Löcher und andere Beschädigungen mit geeigneten Füllmaterialien auf (kein Silikon verwenden).
- Schleife die Oberfläche bei Bedarf an, um eine Rauheit für bessere Haftung zu erzeugen.
- Sorge dafür, dass die Oberfläche möglichst trocken und frei von Staub ist, bevor das Bodensystem aufgebracht wird.
- Eine Grundierung kann die Haftung immer verbessern, es ist also nie verkehrt, vor der Beschichtung eine Grundierung aufzutragen.
Allgemeiner Haftungstest:
Haftet die Beschichtung auf meinem Boden? Das lässt sich meist einfach prüfen, indem du einen kleinen Becher Wasser auf den Boden gießt. Zieht das Wasser in den Untergrund ein, wird die Beschichtung das später auch tun. Bleibt das Wasser auf dem Boden stehen und zieht nur schwer ein, ist wahrscheinlich eine (zusätzliche) Vorbehandlung nötig.
Je Untergrund
Eine Epoxid-Beschichtung macht aus deinem bestehenden Boden eine verschleißfeste, flüssigkeitsdichte Schicht, ganz ohne Abbruch. Jeder Untergrund muss sauber, staubfrei und entfettet sein, und die meisten rauhst du an und grundierst du. Klicke auf deinen Untergrund für die Erklärung und die Vorbehandlung.
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BetonMöglich, Grundierung wenn der Boden saugt
Über diesen Untergrund
Beton ist einer der am häufigsten verwendeten Böden in Garagen, Kellern und Gewerberäumen. Er ist hart und stabil, aber von Natur aus porös, sodass der Boden Wasser und Feuchtigkeit aufnehmen kann. Die Beschichtung haftet gut darauf, sofern der Boden sauber, trocken und gut vorbehandelt ist.
Vorbehandlung
Mach zuerst den Haftungstest: Zieht das Wasser ein, kannst du den Boden ganz normal vorbehandeln; bleibt es stehen, befindet sich wahrscheinlich eine Sperrschicht darauf. Wurde beim Aushärten ein Nachbehandlungsmittel (Curing Compound) verwendet, musst du den Boden mit einer Diamantscheibe schleifen. Saugt der Beton dagegen, rauhe ihn mit Körnung 60-80 an, um die dünne Zementhaut zu öffnen.
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ZementestrichMöglich, mit Grundierung
Über diesen Untergrund
Ein Zementestrich liegt in vielen Wohnungen und Garagen als Nutzestrich, oft auch über einer Fußbodenheizung. Der Boden ist zementgebunden und hat eine raue, leicht saugende Struktur. Das macht ihn zu einer hervorragenden Basis für eine Beschichtung, wenn du ihn zuerst anrauhst und grundierst.
Vorbehandlung
Ein Zementestrich ist eine stabile Basis, auch nach dem Verlegen einer Fußbodenheizung. Rauhe den Boden wenn möglich mit Körnung 60, 80 oder 100 an und mach ihn staubfrei. Trage danach die Grundierung auf: Sie nimmt dem Boden die Saugfähigkeit, sodass die Beschichtung nicht darin versickert.
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AnhydritestrichMöglich, Grundierung wenn der Boden saugt
Über diesen Untergrund
Anhydritestrich (auch Fließestrich genannt) ist ein Boden auf Gipsbasis, den du vor allem im Neubau und in umgebauten Wohnungen siehst, oft mit Fußbodenheizung. Der Boden ist glatt und eben, nimmt aber Feuchtigkeit auf und hat eine schwache Deckschicht. Eine gute Vorbereitung ist hier deshalb besonders wichtig.
Vorbehandlung
Bei Anhydritestrich dreht sich alles um die Feuchtigkeit: Der Boden darf vor dem Start höchstens 1 % Restfeuchte enthalten. Schleife diesen Boden immer und rauhe ihn intensiv mit Körnung 60, 80 oder 100 an. So entfernst du die schwache Deckschicht und die Beschichtung bekommt etwas, woran sie haften kann.
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NivelliermasseMöglich, mit Grundierung
Über diesen Untergrund
Nivelliermasse ist eine dünne, flüssige Schicht, mit der ein unebener Boden eben gemacht wird, zum Beispiel vor dem Verlegen eines neuen Bodenbelags. Es gibt viele Arten, jede mit einer etwas anderen Zusammensetzung. Eine Beschichtung kann problemlos darüber, solange die Nivelliermasse vollständig trocken ist.
Vorbehandlung
Prüfe zuerst, ob die Nivelliermasse wirklich trocken ist, denn nasse Nivelliermasse lässt die Beschichtung nicht richtig haften. Da es viele Arten von Nivelliermasse gibt, ist es ratsam, die Haftung vor dem Start zu testen. Rauhe den Boden mit Körnung 60, 80 oder 100 an und trage danach die Grundierung auf.
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FliesenMöglich, mit Grundierung
Über diesen Untergrund
Ein Fliesenboden ist hart und glatt, und genau deshalb ist hier die Haftung der Knackpunkt. Du musst die Fliesen nicht herausreißen: Die Beschichtung kann direkt darüber. Das spart viel Abbrucharbeit und Staub, vor allem in Küchen, Bädern und Fluren.
Vorbehandlung
Bei Fliesen beginnt alles mit sehr gründlichem Entfetten: Eine glatte Fliese mit Fettfilm bietet der Beschichtung kaum Halt. Reinige die Fliesen danach und lass sie trocknen. Verwende immer eine Grundierung, denn sie sorgt für die Haftung auf der glatten Oberfläche.
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Blaustein/NatursteinMöglich, mit Grundierung
Über diesen Untergrund
Blaustein und andere Natursteine sind dichte, glatte Böden, die du oft in Fluren und älteren Häusern findest. Der Stein ist schön, kann aber fleckenempfindlich sein und ist nicht immer leicht sauber zu halten. Wie bei Fliesen kann die Beschichtung direkt darüber, ohne Abbruch.
Vorbehandlung
Blaustein und andere Natursteine sind dicht und glatt, deshalb haftet eine Beschichtung von Natur aus schlecht darauf. Entfette den Stein daher sorgfältig und lass ihn vollständig trocknen. Die Grundierung bildet hier die Haftbrücke zwischen Stein und Beschichtung, lass sie also nicht weg.
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LinoleumMöglich, mit Grundierung
Über diesen Untergrund
Linoleum und ähnliche Böden wie PVC liegen oft noch in älteren Wohnungen und Büros. Es ist ein glatter, nachgiebiger Untergrund, auf dem eine Beschichtung schwerer haftet als auf Beton oder Zementestrich. Es geht aber, nur entscheidet hier die Vorbereitung über das Ergebnis.
Vorbehandlung
Linoleum oder PVC zu beschichten ist möglich, erfordert aber von allen Böden die meiste Sorgfalt. Entfette den Boden extrem gut und schleife ihn mit einer feineren Körnung, 80, 100 oder 120, damit eine raue Oberfläche entsteht. Trage danach die Grundierung als Haftbrücke auf und prüfe, ob der Boden keine losen Stellen hat.
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HolzMöglich, mit Grundierung
Über diesen Untergrund
Ein Holzboden arbeitet leicht mit Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Beschichtung funktioniert darauf gut, und die Struktur des Holzes bleibt sichtbar, weil die Beschichtung dem Untergrund folgt. So bekommst du einen glatten, abwaschbaren Boden, ohne das Holz zu ersetzen.
Vorbehandlung
Schleife einen Holzboden immer leicht mit Körnung 80, 100 oder 120 an und entstaube ihn gut. Die Grundierung kapselt lose Holzfasern ein und nimmt dem Holz die Saugfähigkeit. Ist der Boden lackiert oder geölt, schleife besonders gründlich und entfette ihn, bevor du die Grundierung aufträgst.
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Putz (Wände)Möglich, mit Grundierung
Über diesen Untergrund
Neben Böden kann die Beschichtung auch auf Wände aufgetragen werden, zum Beispiel in einem Bad oder einer Küche. Putz ist ein poröser Untergrund, der Feuchtigkeit aufnimmt, er muss also trocken sein, bevor du anfängst. Mit einer Grundierung haftet die Beschichtung gut und du bekommst eine glatte, abwaschbare Wand.
Vorbehandlung
Bei einer verputzten Wand kommt es auf Trockenheit und Staub an: Sorge dafür, dass die Feuchtigkeit aus der Wand ist, und entferne lose Teilchen und Staub. Die Beschichtung kann senkrecht aufgetragen werden. Verwende die Grundierung, um die Haftung zu verbessern, besonders bei einer porösen Wand, die schnell Feuchtigkeit aufnimmt.
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Andere UntergründeErst Rücksprache
Über diesen Untergrund
Gibt es einen Boden oder Untergrund, der oben nicht aufgeführt ist? Dann hängt die richtige Vorgehensweise vom Material und seinem Zustand ab. Eine solche Situation schauen wir uns am liebsten gemeinsam mit dir an, bevor du anfängst.
Vorbehandlung
Gibt es in deinem Projekt einen anderen Untergrund, zum Beispiel Metall, Asphalt oder Polyester? Nimm dann Kontakt mit uns auf und erkläre, was du beschichten möchtest. Unsere Berater helfen dir bei der passenden Vorbehandlung oder Grundierung.
Grundierung nötig?
Wir rechnen mit 100 Gramm Grundierung pro m². Die Grundierung ist je nach Bedingungen oft schon nach 6 bis 8 Stunden trocken. Willst du sichergehen, dass die Grundierung trocken ist? Warte dann 24 Stunden, bevor du die erste Schicht Beschichtung aufträgst.
Schritt 2 von 4
Mischen
2 × 1 Minute mischen
Die Garagenbodenbeschichtung besteht aus zwei Komponenten, A und B. Mische sie erst, wenn alles bereitliegt: Nach 40-60 Minuten ist die Beschichtung hart. Für 2 Schichten empfehlen wir daher immer 2 Dosen.
So mischst du die Beschichtung
- Rühre die Komponente zuerst gut auf, bis eine homogene Masse entsteht, und gieße dann Komponente B in Komponente A.
- Mische 1 Minute lang mit einem Rührquirl an der Bohrmaschine, bis eine homogene Masse entsteht.
- Umtopfen: Gieße einen Teil des gemischten Produkts noch einmal in die Dose der B-Komponente, rühre durch und gieße es wieder zurück zur A-Komponente.
- Mische alles zusammen noch einmal eine Minute mit dem Rührquirl durch.


Nicht mit Wasser verdünnen
Es ist ratsam, das gelieferte Mischungsverhältnis einzuhalten. Mit zusätzlicher Feuchtigkeit bekommst du Streifen und weiße Flecken.
Schritt 3 von 4
Auftragen
Verarbeitungszeit ca. 45 Minuten
Trage die Beschichtung direkt nach dem Mischen auf. Für das beste Ergebnis empfehlen wir 2 Schichten.
So trägst du die Beschichtung auf
- Verwende einen Pinsel für Ränder und schwer erreichbare Stellen.
- Trage die Epoxid-Beschichtung gleichmäßig mit einer 2K-Nylon-Bodenrolle auf. Arbeite abschnittsweise, damit sich die Beschichtung gleichmäßig verteilt.
- Vermeide übermäßige Ansammlungen der Beschichtung und rolle gut und gerade nach.
Verarbeitungszeit: ca. 45 Minuten.
Verbrauch: ca. 200 Gramm pro m2 pro Schicht
Die nächste Schicht
Wir empfehlen, die zweite Schicht 24 bis 48 Stunden nach der ersten aufzutragen, und immer innerhalb von 48 Stunden (siehe die Trocknungszeiten in Schritt 4). Mische für jede Schicht eine neue Dose an und trage sie auf dieselbe Weise auf. Möchtest du den Boden weniger glatt machen, zum Beispiel in einem Nassraum? Dann gib Antirutschpulver in die Beschichtung.
Schritt 4 von 4
Trocknen
7 Tage Durchhärtung
Nach dem Auftragen muss die Beschichtung trocknen und durchhärten. Wie schnell das geht, hängt von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab.
Trocknen und Durchhärten
- Lass die erste Schicht Epoxid vollständig trocknen, bevor du eine Folgeschicht aufträgst.
- Lüfte den Raum während des Trocknens gut.
Die Trocknungszeiten hängen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab: Bei 23 °C und maximal 50 % Luftfeuchtigkeit: staubtrocken nach ca. 3 Stunden, begehbar und überarbeitbar nach ca. 12 Stunden. Die Durchhärtung lässt sich durch verstärkte Belüftung und Heizen beschleunigen. Die optimale chemische Beständigkeit wird nach 7 Tagen Durchhärtung erreicht. Folgeschichten immer innerhalb von 48 Stunden auftragen.
- 3 Stundenstaubtrocken
- 12 Stundenbegehbar und überarbeitbar
- 48 Stundenspätestens die nächste Schicht
- 7 Tageoptimale chemische Beständigkeit
Optionaler weiterer Schritt: Schutzversiegelung auftragen
Gib die Versiegelung in einen separaten Eimer (wird mitgeliefert) und rühre sie mit dem Rührquirl bei niedriger Drehzahl gut durch. Trage die Versiegelung anschließend direkt auf die Bodenbeschichtung oder aus einer Farbwanne auf. Gleichmäßig verteilen und gut und gerade nachrollen. Verwende zum Versiegeln immer eine neue Rolle und/oder einen neuen Pinsel. Achtung: Die Versiegelung wirkt zunächst etwas trüb oder milchig, beim Trocknen wird sie transparent.
Achtung in der Garage
Unsere Versiegelung ist nicht weichmacherbeständig.
Entsorgung
Wenn du einen Rest angemischtes Material in der Dose hast, lass ihn in Ruhe in der Dose aushärten. Ausgehärtet dürfen die Verpackungen einfach in den Sperrmüll. Flüssige Reste müssen zum Wertstoffhof gebracht werden und können (wie z. B. Farbreste) bei der Schadstoffsammelstelle abgegeben werden. Reste können frostfrei gelagert werden und sind ca. 12 Monate haltbar.
Hast du alles im Haus?
Leg alles bereit, bevor du mischst: Danach hast du nur noch ca. 45 Minuten. Du brauchst: die Garagenbodenbeschichtung selbst, eine Grundierung für saugende Untergründe, eventuell eine Versiegelung, einen Rührquirl für die Bohrmaschine, Nylon-Bodenrollen mit Halter, Pinsel, eventuell eine Teleskopstange, Schleifmaterial, einen Entfetter, Klebeband, Handschuhe und eine Schutzbrille sowie einen Staubsauger.
Vollende deinen Boden
Mit einer Versiegelung gibst du deinem Boden eine dauerhafte, matte Oberfläche und zusätzlichen Schutz. Antirutschpulver mischst du in die Beschichtung für zusätzlichen Halt ohne sichtbare oder raue Struktur, zum Beispiel in Nassbereichen. Achtung: Unsere Versiegelung ist nicht weichmacherbeständig; lass sie dort weg, wo Reifen stehen.
Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen zur Schritt-für-Schritt-Anleitung
Aus welchen Schritten besteht die Schritt-für-Schritt-Anleitung?
Du bringst die Garagenbodenbeschichtung in 4 Schritten auf: 1. vorbereiten, 2. mischen, 3. auftragen und 4. trocknen. Eine Grundierung gehört zur Vorbereitung und hängt von deinem Untergrund ab.
Wie lange dauert es, die Garagenbodenbeschichtung aufzubringen?
Rechne mit ein paar Tagen. Wenn du eine Grundierung verwendest, ist sie oft schon nach 6 bis 8 Stunden trocken; um sicherzugehen, warte 24 Stunden. Wir empfehlen, die zweite Schicht 24 bis 48 Stunden nach der ersten aufzutragen, und immer innerhalb von 48 Stunden. Die optimale chemische Beständigkeit wird nach 7 Tagen Durchhärtung erreicht.
Kann ich die Garagenbodenbeschichtung selbst aufbringen?
Ja, es ist wirklich ein Do-it-yourself-Produkt; wir bringen die Beschichtung nicht selbst auf. Mit einem Rührquirl an der Bohrmaschine, Nylon-Bodenrollen, Pinseln und der richtigen Vorbereitung bringst du die Beschichtung selbst auf. Folge den 4 Schritten und halte dich an die Temperatur und Luftfeuchtigkeit aus den wichtigen Informationen.
Liegt den Produkten eine Anleitung bei?
Ja. In jeder Verpackung befindet sich ein QR-Code. Wenn du diesen Code mit deinem Smartphone scannst, kannst du direkt die passende Anleitung ansehen.
Kann ich die Beschichtung sicher selbst aufbringen?
Ja, wenn du die Sicherheitsmaßnahmen befolgst. Sorge für einen gut belüfteten Raum, indem du Fenster und Türen öffnest und gegebenenfalls Ventilatoren benutzt. Trage Nitrilhandschuhe, eine Schutzbrille und Schutzkleidung wie lange Ärmel und eine lange Hose. Halte den Bereich frei von offenem Feuer und rauche während der Arbeit nicht. Bewahre alle Materialien außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf.
Muss ich immer eine Grundierung verwenden?
Nein, nicht immer. Saugende Untergründe behandelst du aber immer mit einer Grundierung vor. Bei Zementestrich, Nivelliermasse, Fliesen, Naturstein, Linoleum, Holz und Putz nennt unsere Anleitung die Grundierung ausdrücklich. Bei Beton und Anhydritestrich entscheidest du das mit dem Haftungstest. Eine Grundierung kann die Haftung immer verbessern, es ist also nie verkehrt, sie zu verwenden.
Woher weiß ich, ob mein Boden saugt?
Mach den Haftungstest: Gieße einen kleinen Becher Wasser auf den Boden. Zieht das Wasser in den Untergrund ein, wird die Beschichtung das später auch tun. Bleibt das Wasser auf dem Boden stehen und zieht nur schwer ein, ist wahrscheinlich eine (zusätzliche) Vorbehandlung nötig.
Muss ich meinen Boden schleifen?
Meistens ja. Beton rauhst du mit Körnung 60-80 an, Zementestrich, Anhydritestrich und Nivelliermasse mit 60-80-100, Holz und Linoleum mit 80-100-120. Wurde bei Beton ein Nachbehandlungsmittel (Curing Compound) verwendet, muss der Boden mit Diamant geschliffen werden.
Wie viel Grundierung brauche ich und wie lange trocknet sie?
Wir rechnen mit 100 Gramm pro m². Die Grundierung ist je nach Bedingungen oft schon nach 6 bis 8 Stunden trocken. Willst du sichergehen, dass die Grundierung trocken ist? Warte dann 24 Stunden, bevor du die erste Schicht Beschichtung aufträgst.
Wie alt muss ein neuer Boden sein?
Zement- und gipsgebundene Untergründe müssen mindestens 28 Tage alt sein. Zementgebundene Untergründe dürfen nicht mehr als 4 % Restfeuchte enthalten, gipsgebundene Untergründe nicht mehr als 1 %.
Kann die Beschichtung auf einen bestehenden Boden?
Ja, die Beschichtung kann auf die meisten bestehenden Böden aufgebracht werden. Am wichtigsten ist, dass der Boden sauber und staubfrei ist. Außerdem empfehlen wir immer, den Boden zu entfetten und durch Schleifen vorzubehandeln. Die Vorbehandlung für den jeweiligen Untergrund liest du in Schritt 1.
Kann die Beschichtung auf einen Boden mit Fußbodenheizung?
Ja, unsere Beschichtung kann über einer Fußbodenheizung aufgebracht werden. Während des Auftragens muss die Fußbodenheizung allerdings ausgeschaltet sein.
Kann die Beschichtung auf einen Holzboden?
Das geht, aber du siehst weiterhin die Form des Untergrunds, weil eine Beschichtung der Oberfläche folgt. Schleife das Holz immer leicht mit Körnung 80-100-120 an und verwende die Grundierung, um die Fasern einzukapseln und die Saugfähigkeit zu nehmen.
Wie mische ich die Beschichtung?
Rühre die Komponente zuerst gut auf, bis eine homogene Masse entsteht, und gieße dann Komponente B in Komponente A. Mische 1 Minute lang mit einem Rührquirl an der Bohrmaschine, bis eine homogene Masse entsteht. Umtopfen: Gieße einen Teil des gemischten Produkts noch einmal in die Dose der B-Komponente, rühre durch und gieße es wieder zurück zur A-Komponente. Mische alles zusammen noch einmal eine Minute mit dem Rührquirl durch.
Darf ich die Beschichtung mit Wasser verdünnen?
Nein, es ist ratsam, das gelieferte Mischungsverhältnis einzuhalten. Mit zusätzlicher Feuchtigkeit bekommst du Streifen und weiße Flecken.
Kann ich eine halbe Dose mischen und den Rest aufbewahren?
Nein, das geht nicht. Nach 40-60 Minuten ist die Beschichtung hart. Wir raten außerdem davon ab, mit den Mischungsverhältnissen zu experimentieren. Für 2 Schichten empfehlen wir daher immer 2 Dosen.
Wie viel Beschichtung brauche ich?
Verwende ca. 200 Gramm pro m² pro Schicht. Für das beste Ergebnis empfehlen wir 2 Schichten, rechne also mit ca. 400 Gramm pro m² insgesamt.
Wie lange kann ich mit der gemischten Beschichtung arbeiten?
Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 45 Minuten. Hohe Temperaturen verkürzen die Verarbeitungszeit.
Womit trage ich die Beschichtung auf?
Verwende einen Pinsel für Ränder und schwer erreichbare Stellen und eine 2K-Nylon-Bodenrolle für den Rest des Bodens. Arbeite abschnittsweise, vermeide Ansammlungen und rolle gut und gerade nach.
Ist der Boden im nassen Zustand rutschig?
Eine Epoxid-Bodenbeschichtung kann im nassen Zustand rutschig sein. In Sanitärräumen oder Großküchen kannst du deshalb zum Beispiel Antirutschpulver in die Beschichtung einmischen.
Kann ich die Beschichtung auch auf eine (Innen-)Wand auftragen?
Ja, die Beschichtung kann senkrecht auf (verputzte) Wände aufgebracht werden. Das Auftragen ist allerdings etwas schwieriger, weil die Verarbeitungszeit begrenzt ist. Achte darauf, dass die Feuchtigkeit aus der Wand ist, und verwende die Grundierung, um die Haftung zu verbessern.
Kann ich die Beschichtung im Außenbereich auftragen?
Das geht, aber das Auftragen ist eine Herausforderung. Du brauchst eigentlich 24 Stunden lang eine einigermaßen stabile Temperatur und es muss trocken bleiben; bei Morgentau entstehen weiße Streifen und Flecken. Außerdem kann es durch Sonnenlicht zu Verfärbungen kommen. Willst du die Beschichtung im Außenbereich verwenden, wähle immer unsere Pro Line.
Wie viel Zeit liegt zwischen 2 Schichten?
Bei 23 °C und einer maximalen Luftfeuchtigkeit von 50 % ist die Beschichtung nach ca. 12 Stunden begehbar und überarbeitbar. Wir empfehlen, die zweite Schicht 24 bis 48 Stunden nach der ersten Schicht aufzutragen. Folgeschichten immer innerhalb von 48 Stunden auftragen.
Wann kann ich den Boden wieder benutzen?
Die meisten Böden sind nach 12 bis 24 Stunden begehbar, abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Für die vollständige Aushärtung und die maximale (chemische) Belastung rechnest du mit etwa 7 Tagen.
Kann ich das Trocknen beschleunigen?
Ja. Die Durchhärtung lässt sich durch verstärkte Belüftung und Heizen beschleunigen. Lüfte den Raum während des Trocknens auf jeden Fall gut.
Nach dem Trocknen sehe ich matte Stellen. Woran liegt das?
Matte Stellen deuten oft auf Feuchtigkeit hin. Du kannst den Raum etwas aufheizen und eine zweite Schicht auftragen; das sollte das Problem beheben.
Wie lange muss die Schutzversiegelung trocknen?
Nach 24 Stunden kannst du in Socken darauf laufen, schwere Belastung ist aber erst nach 7 Tagen am besten.
Was mache ich mit Resten der Beschichtung?
Lass einen Rest angemischtes Material in Ruhe in der Dose aushärten; ausgehärtet dürfen die Verpackungen einfach in den Sperrmüll. Flüssige Reste bringst du zum Wertstoffhof oder zur Schadstoffsammelstelle. Reste sind frostfrei ca. 12 Monate haltbar.
Ist die Schutzversiegelung weichmacherbeständig?
Nein. Unsere Versiegelung ist nicht weichmacherbeständig.
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